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Theo Parrish 6 Hour Set for NTS Radio
Theo Parrish 6 Hour Set for NTS Radio, 23.04.2021

Das NTS-Radios aus Hackney/London feierte sein zehnjähriges Jubiläum mit vielen Künstlern und Musikern in der Woche vom 19.-23. April 2021. Mit dabei waren Amaarae, Arca, Dopplereffekt, Laurie Anderson, Liz Johnson Artur, Matt Groening, Mica Levi, my bloody valentine, Patia’s Fantasy World & Theo Parrish mit Mixen und kuratierten, musikalischen Beiträgen. Dabei wurde für Global Foodbanking Network Geld gesammelt.

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Während die meisten Künstler ihre sechs Stunden Programm auch für befreundete Künstler öffneten, steuerte Theo Parrish einen – wie von ihm gewohnt – knapp sechseinhalb Stunden Mix bei. Großartig!

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Radioshow Kanye & The Kozmos. Cosmic-Mix von Johan Ressle und Helene Havro.
Radioshow Kanye & The Kozmos. Cosmic-Mix von Johan Ressle und Helene Havro.

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Johan Ressle Cosmic-Mix für die Radioshow Kayne & The Kozmos auf Noods

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Helene Havro Cosmic-Mix für die Radioshow Kayne & The Kozmos auf Noods

Im Februar hatte Kanye in seiner Radioshow Kanye and The Kozmos auf dem Internet-Radio Noods in Bristol Le Discoboulet Florian Schandelmaier zu Gast, im März Albion, im April Tom Bolas und nun waren die beiden Stockholmer Johan Ressle & Helene Havro mit jeweils einem einstündigen Cosmic-Mix zu hören. Diese beiden Sets lassen die Herzen von Freunden früher Syntheziser-Produktionen und abseitiger, schräger Discomusik höher schlagen. Höchste Empfehlungsstufe!

Damit ist das Set von Kanye and the Kozmos mit Gastmixen komplett: Jetzt kann man feiern und vom Camp-Cosmic träumen. Dort wird man diese DJs auf jeden Fall wieder treffen.

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"Das Siegesbanner über dem Reichstag" (Jewgeni Chaldey)
08. Mai 1945: “Das Siegesbanner über dem Reichstag” (Jewgeni Chaldey)

“Das Siegesbanner über dem Reichstag” ist der Titel von inszenierten Fotografien aus einer Fotoserie des sowjetischen Kriegsberichterstatters Jewgeni Chaldey, die auf dem Dach des Reichstag aufgenommen wurden. Die Fotos zeigen Soldaten der 8. Gardearmee: Alexej Kowaljow, Abdulhakim Ismailow und Leonid Goritschew.

Dieses Bild wurde nachkoloriert von Olga von Klimbim Colorization. Es gibt auf Flickr ein ganzes Album mit nachkolorierten Fotos zum 2. Weltkrieg, das ich empfehlen kann.

In Deutschland wird nicht gefeiert, und das ist traurig. Aber das liegt wohl daran, dass eine Mehrzahl der Deutschen nach dem Krieg diesen Tag als Niederlage begriffen hat und nicht als Tag der Befreiung vom Nazi-Regime. Das verwundert eigentlich nicht, weil ja eine Mehrheit der Deutschen Hitler und seinen Angriffskrieg tatkräftig unterstützte, und dabei nicht gezwungen wurde.

Die Sowjetunion verlor im Zweiten Weltkrieg 14,2 % ihrer Bevölkerung, insgesamt ca. 27.000.000 Tote, davon 14.000.000 Zivilisten. Während Deutschland über 5.000.000 Soldaten und 1.200.000 Zivilisten in den Tod schickte.

Kriegstote im Verhältnis zur Einwohnerzahl

LandIn % der
Bevölkerung
MilitärZivilGesamtEinwohner
Polen17,2 %300.0005.7 Mio.6 Mio. 34 Mio. (1938)
Sowjetunion14,2 %13 Mio.14 Mio.27 Mio.190.7 Mio. (1939)
Ungarn10,3 %360.000590.000950.000 9.2 Mio. (1939)
Deutschland9,2 %5.2 Mio.1.17 Mio.6.3 Mio. 69.3 Mio. (1939)
Japan5,2 %2 Mio.1.7 Mio.3.8 Mio. 72 Mio. (1940)
Niederlande2,5 %22.000198.000220.000 8.8 Mio. (1940)
Griechen-
land
2,5 %20.000160.000180.000 7.3 Mio. (1940)
Rumänien1,9 %378.000378.000 19.9 Mio. (1939)
Finnland1,2 %89.0002.70091.700 3.7 Mio. (1940)
Frankreich0,9 %210.000150.000360.000 41.5 Mio. (1939)
Belgien0,8 %10.00050.00060.000 ca. 8 Mio. (1940)
Groß-
britannien
0,7 %270.82562.000332.825 46 Mio. (1931)
Italien0,7 %240.00060.000300.000 43 Mio. (1940)
Tschecho-
slowakei
0,6 %20.00070.00090.000 14.7 Mio. (1930)
Bulgarien0,5 %32.00032.000 6.3 Mio. (1940)
USA0,3 %407.316407.316 132 Mio. (1940)


Quelle: Wikipedia (Zahlen gerundet)


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Hunter from Elsewhere. Dokumentarfilm über Schmuck Artist Helen Britton

Auf dem Dokumentarfilm-Festival DOK.fest München feiert der Film “Hunter From Elsewhere” über die Schmuck-Künstlerin/Artist Helen Britton Weltpremiere. Regie führte Elena Alvarez Lutz und die Musik dazu machte Niko Schabel, aka Radio Citizen. Darauf darf man auch gespannt sein.

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Der Trailer macht jedenfalls Lust, Helen Britton (Instagram) bei ihrer Suche und ihren Exkursionen zu begleiten und mehr über diese faszinierende Künstlerin zu erfahren. Sie hat den Blick für die Dinge und wie sie entstanden sind. Und für den Augenblick der wahren Empfindung, wenn sie etwas in den Händen hält. Da möchte ich sehr mal gerne einen Blick in ihre Sammlung werfen.

Das DOK.fest München hat gerade begonnen und dauert noch bis zum 23. Mai 2021. Für die Online-Vorstellungen der Filme können Tickets erworben werden.

Online-Vorstellung “Hunter From Elsewhere” und Tickets beim DOK.fest München

„The dead, the damned and the treasures, all in the same place, … the earth’s depth.” Aus der Tiefe gewinnt Helen Britton das Material für ihre „tragbare Kunst“ – schwerelose Metallketten, Regenwolken mit Jaspistropfen, filigrane Skulpturen. Aufgewachsen in Newcastle, New South Wales, einer Hochburg der Schwerindustrie, zieht es die Australierin in den 90er-Jahren nach München. Sie studiert bei Otto Künzli und entdeckt eine „exotische“ Welt. Neugierig auf die uralte Handwerkstradition bleibt sie doch auch der industriellen Faszination ihrer Kindheit treu. Im Film streifen wir durch ihre gigantischen Sammlungen, beobachten sie beim behutsamen Umgang mit ihren Fundstücken und dringen Schicht um Schicht zum Gravitationspunkt ihrer Arbeit vor: „What we hold in our hands are memories.“

Anne Thomé
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